
Forststeig Elbsandstein - Tag 2 - Grenzbaude nach Ostrov
Nach einer etwas unruhigen Nacht (wie konnten wir vergessen wie laut unsere NeoAir Matratzen beim umdrehen quitschen und knistern?) und Porridge zum Frühstück, machten wir uns von der Grenzbaude auf in Richtung Ostrov.
Wir gingen den kurzen Stichweg zurück zum Forststeig und dort zunächst wieder eine ganze Weile immer an der Grenze entlang auf einem schönen Wurzelweg. Das dichte Grün war auf der einen Seite sehr schön, auf der anderen Seite voller Zecken, so dass wir uns ordentlich mit Zeckenschutz einsprühten.
Etwa einen halben Kilometer nach dem Abzweig zum Taubenteich-Biwak führte der Weg dann von der Grenze in den tschechischen Wald in Richtung der Christianaburg (Kristin Hrádek).Die Wegführung folgte auf diesem Abschnitt abwechselnd breiteren Forstwegen und schmalen Wanderwegen. Zwischendurch kamen wir einmal auch kurz vom Weg ab, fanden ihn aber dank GPX Track schnell wieder.
Wir machten eine kurze Rast an einer schönen kleinen Rasthütte, bevor wir uns an den Aufstieg auf den hohen Schneeberg machten. Hier fiel uns dann auch erst so wirklich klar, dass die Beschilderung hier im tschechischen Teil vom gemalten senkrechten gelben Streifen zu Schildern in der Farbgebung weiß-rot-weiß gewechselt hatte.
Der Aufstieg zum Schneeberg war richtig schön, voller Felsen und Heidelbeerbüsche (wenn auch ohne Früchte). Insgesamt mutete er vom Charakter fast schon alpin an, vermutlich auch wegen des steilen Anstiegs.
Oben auf dem Plateau gönnten wir uns am Restaurant am Turm eine kühle Erfrischung und gingen dann weiter in Richtung des Örtchens Sneznik, das wir viel schneller erreichten als erwartet. Von dort ging es weiter auf Forstwegen durch den Wald in Richtung Ostrov. Dieser Teil war insgesamt eher unspektakulär, erst kurz vor dem Ort trafen dann wir dann auch wieder auf die für die Region so typischen Sandsteintürme.
Ostrov selbst durchquerten wir kurz zum “Autokemp pod Cisarem”, was nach ca. 18km unser Etappenziel war. Weil wir zeitig gestartet waren und die Etappe verhältnismäßig kurz war, erreichten wir den Campingplatz schon kurz vor 14:00. Da die Rezeption noch geschlossen hatte, gönnten wir uns auch hier noch ein kühles Getränk und ein Eis und checkten dann ein. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir dann bei herrlichem Sonnenschein mit Ausruhen, Snacks und Planerei für die nächsten Etappen. Dem zum Platz gehörenden Restaurant statteten wir am Abend auch nochmal einen Besuch ab. Das Essen dort war einfach, aber lecker und sehr preiswert.


























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