Coromandel - Kauri Wälder & The Waterworks

Nach zwei Tagen in der Region rund um Thames machten wir uns auf in Richtung Whitianga auf der anderen Seite der Coromandel Halbinsel. Unterwegs stoppten wir an verschiedenen natürlichen und Menschengemachten Sehenswürdigkeiten.

Alleine die Fahrt selbst ist ein Highlight. Die SH24 führt zunächst entlang der Küste mit wunderschönen Aussichten aufs Meer und die kleinen Küstenörtchen der Region. Die Straße ist an vielen Stellen von Pohutukawa-Bäumen gesäumt - die blühen zur richtigen Jahreszeit in einem hellen, leuchtenden rot. Leider nicht als wir dort vorbeikamen, doch es muss bestimmt wunderschön sein, wenn man den richtigen Zeitpuntk erwischt.

Seitenstraße führen immer wieder ins Landesinnere, wo einen dichter Neuseeländischer Busch erwartet, inklusive einigen weniger der majestätischen Kauri-Bäume. Wir fuhren unter anderem zum "Square Kauri" und wanderten am "Waiau Falls and Kauri Grove Lookout Walk" zu einer Ansammlung der seltenen Baumriesen.

Waiau Falls and Kauri Grove Lookout Walk

Am "Waiau Falls and Kauri Grove Lookout Walk"  steht eine der größten Ansammlungen an Kauri-Bäumen, die es so auf der Coromandel Halbinsel noch gibt. Der Parkplatz war schon fast voll, als wir dort ankamen, und ein Reisebus entlud gerade eine Gruppe Touristen. Offensichtlich wollten nicht nur wir die uralten Bäume sehen, und da dieser Kauri Grove gut erreichbar ist, teilten wir uns die Erfahrung mit einigen anderen Menschen.

Vor dem Beginn des kurzen Wanderwegs fanden wir wieder eine Kauri Cleaning Station, die Besucher auf die Kauri-Dieback-Krankheit hinwies und darum bat, die Schuhe ganz besonders gründlich zu säubern um die hier noch übrig gebliebenen Bäume so gut wie möglich zu schützen.

Der Weg selbst ist relativ kurz und führt zumeist über Wege aus Holzplanken. Das soll verhindern, dass eventuell doch noch hereingetragene Erde nicht mit den Kauri Bäumen in Kontakt kommen kann, und soll so die Verbreitung von Kauri Dieback verhindern. Der Kauri Grove besteht aus sechs oder sieben älteren Kauri-Bäumen, in der Nähe gibt es außerdem noch eine kleinere Ansammlung von Kauris, die unter anderem den "Siamese Kauri" enthält. Das ist ein Kauri-Baum, dessen Stamm sich auf wenigen Metern höhe in zwei volle Bäume teilt.

Weil uns bewusst ist, dass die Kauri Bäume vom Aussterben bedroht sind nahmen wir uns extra viel Zeit, diese Naturwunder zu bestaunen. Einst von den Menschen wegen des wertvollen Holzen in großen Zahlen gefällt, gibt es heute nur noch wenige Kauri Bäume. Die wenigen, die übrig sind, werden jetzt von der Kauri-Dieback bedroht. Ist sie an einem Baum erst einmal ausgebrochen, ist dieser nicht mehr zu retten. Da es nur noch so wenige gibt, sind auch die Chancen gering, Bäume mit einer Resistenz zu finden. Das Alles stimmte und ein bisschen traurig, zeigte aber auch einmal mehr, welches Privileg es ist, heute reisen zu können und solche Dingen noch selbst erfahren und erleben zu können.

Waterworks

Auf dem Weg zum "Square Kauri" kamen wir an "Waterworks" vorbei. Eine Art kurioser Freitzeitpark, der hauptsächlich aus wasserbetriebenen Skulpturen und Gerätschaften besteht. Es sah schon von außen herrlich ungewöhnlich aus und wir konnten es uns nicht nehmen lassen, diesem Kleinod einen Besuch abzustatten.

Die Ausstellungsstücke bestehen größtenteils aus alten Küchengeräten, Möbel, Kleidern und anderen recycleten Materialien. Alle sind alleine durch Wasser angetrieben, das aus einem nahen Bach entnommen, und am Ende dorthin zurückgeleitet wird. Damit ist der Park nicht nur wirklich ungewöhnlich, sondern auch ziemlich nachhaltig. Das Konzept fanden wir jedenfalls sehr spannend.

Mit all seinen rostigen Altmetallteilen erinnerte der Park uns ein klein wenig an's Muklukland in Tok, das wir vor ein paar Jahren auf unserer Reise in Alaska besucht hatten.

Ein Element von "Waterworks" ist ein riesiger Spielplatz. Die Spielgeräte sind wie alles im Park größtenteils selbst hergestellt, aus ausgedienten Materialien. Viele der Spielgeräte sind so etwas ganz besonderes und höchstwahrscheinlich einzigartig. Uns gefielen ganz besonders die "Flying Bikes" oder die superschnelle Tarzan-Bahn für Erwachsene, auf die nur Tim sich traute. Wir hatten jedenfalls einen riesigen Spaß.

Uns hat Waterworks wirklich gut gefallen, und wir würden es auf jeden Fall weiterempfehlen

Alle wichtigen Infos sind auf der Webseite des Parks zu finden:

https://thewaterworks.co.nz/


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This post is a result of our experiences in the Coromandel Region. We were not asked to or payed for writing this post.

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